Mein erstes Jahr als Imker

Mein erstes Jahr als Imker liegt hinter mir. Es war ein unglaublich lehrreiches und erfolgreiches Jahr. Ich habe viel Neues gelernt und habe reichlich Honig geerntet.
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Ich möchte den Menschen Danke sagen, die mir geholfen und wertvolle Tipps gegeben haben.
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Zum Jahreswechsel wünsche ich euch allen einen guten Start ins Jahr 2026, viel Gesundheit, Glück und viele schöne Momente. Möge das neue Jahr genauso süß werden wie mein Honig.
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Alles Gute und herzliche Grüße
Manfred

Ich freue mich, Ihnen meinen Honig anbieten zu können

Gesammelt wird er von meinen Bienen im Trierer Tiergartental und in den Gärten von Trier-Heiligkreuz.
Der Honig wird nicht gefiltert und nicht erhitzt – lediglich gesiebt, um Geschmack und wertvolle Inhaltsstoffe bestmöglich zu erhalten.
Ich orientiere mich dabei an den Qualitätsrichtlinien des Deutschen Imkerbundes, um ein naturbelassenes und hochwertiges Produkt zu gewährleisten.
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Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind mir wichtig. Deshalb freue ich mich, wenn Sie das Honigglas mit Deckel – wenn möglich – zurückgeben.
Vielen Dank für Ihr Interesse und viel Freude beim Probieren!
Warum Honig vom Imker die bessere Wahl ist
Immer häufiger wird berichtet, dass ein großer Teil des im Handel angebotenen Honigs nicht mehr das reine Naturprodukt ist, das er zu sein vorgibt. Besonders Gläser mit der Aufschrift „Mischung von Honig aus EU- und Nicht-EU-Ländern“ stehen im Verdacht, verfälscht oder gestreckt zu sein.
Oft wird solcher Importhonig mit Glukosesirup gestreckt – vor allem, wenn er aus Ländern wie China, der Ukraine oder Südamerika kommt. Auf dem Etikett liest man dann nur „Mischung von Honig aus EU- und Nicht-EU-Ländern“ – ein Hinweis, der keinerlei Transparenz über die tatsächliche Herkunft bietet.
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Industriell gemischter Honig mag günstig sein, doch mit echtem Honig hat er häufig wenig zu tun. In Österreich haben große Handelsketten bereits reagiert und Produkte mit Verdacht auf Fälschung aus den Regalen genommen.
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Wer Wert auf unverfälschten, naturbelassenen Honig legt, sollte bewusst Honig vom örtlichen Imker kaufen.
Bei mir kannst du sicher sein, das in jedem Glas nur das steckt, was die Bienen gesammelt haben .

Enorme Teamarbeit
Was leisten die fleißigen Bienen für ein Glas Honig?
Um ein einziges 500 g-Glas Honig zu füllen, müssen Honigbienen rund 1,5 bis 2 Millionen Blüten anfliegen und dabei etwa 3 bis 5 Liter Nektar sammeln. Gemeinsam legen sie dafür eine Strecke von etwa 100.000 Kilometern zurück – das entspricht mehr als zweimal um die Erde!
Während eines Sammelflugs befliegen die Bienen ausschließlich die Blüten einer Pflanzenart.
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Bienen besuchen täglich 2.000 bis 3.000 Blüten – an besonders guten Tagen sogar noch mehr. Rund 80% der heimischen Nutz- und Wildpflanzen sind auf die Bestäubung durch die Honigbiene angewiesen.

Über Mich
Ich bin Manfred Tölkes und habe nach 50 erfüllten Berufsjahren ein neues, spannendes Hobby begonnen: die Imkerei. Zum Abschied aus dem Berufsleben haben mir meine Kolleginnen und Kollegen ein Starterset für eine eigene kleine Imkerei geschenkt.
Im Frühjahr 2024 habe ich begonnen, mich mit dem Leben der Bienen zu beschäftigen und schnell gemerkt, wie viel Freude, Ruhe und Staunen dieses Hobby mit sich bringt.
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Im Herbst 2024 habe ich die Ausrüstung und die Bienenvölker eines Imkers übernommen, der aus gesundheitlichen Gründen aufhören musste – für mich ein großer Schritt.
Meine Bienen stehen in einem schönen Tal in Trier, dem Tiergartental. Hier können sie Nektar von Obstbäumen, Wiesenblumen und Waldpflanzen sammeln. Mit viel Sorgfalt, Respekt vor den Bienenvölkern und Freude am Handwerk ernte ich einen naturbelassenen Honig – rein und unverfälscht.
Die Trierer Honigwabe ist eine kleine regionale Imkerei mit Herz.

Der erste Honig des Jahres
Ich habe meine ersten Bienenvölker durch den Frühling begleitet – und nun zum ersten Mal eigenen Honig geschleudert.
Es war ein bewegender Moment, als der erste goldene Honig aus der Schleuder floss. Die Bienen haben fleißig gearbeitet und in ihren Waben ein echtes Naturprodukt entstehen lassen – einzigartig und unverfälscht.
Meine Völker stehen an drei unterschiedlichen Standorten – jeder mit seiner eigenen Landschaft, seinem eigenen Blütenangebot, seinem eigenen Charakter. Und tatsächlich: Der Honig schmeckt an jedem Ort anders!
Diese Vielfalt will ich bewahren. Deshalb werde ich die Ernten nicht miteinander vermischen, sondern jede separat abfüllen. So möchte ich den individuelle Geschmack erhalten.
Für mich ist jeder dieser Honige mehr als nur ein süßer Aufstrich – er erzählt eine kleine Geschichte vom Ort, vom Wetter, von der Jahreszeit und von meinen Bienen.





Frühtracht 2025
Frühtrachthonig stammt aus der ersten Schleuderung des Jahres – gesammelt von meinen Bienen im Trierer Tiergartental und in den Gärten in Trier-Heiligkreuz, vor allem aus dem Nektar von Frühblühern.
Der Honig wurde nicht gefiltert und nicht erhitzt (lediglich gesiebt), um Geschmack und wertvolle Inhaltsstoffe bestmöglich zu erhalten.
Um das Etikett des Deutschen Imkerbundes verwenden zu dürfen, muss seit einigen Jahren ein Lehrgang zur Honigbearbeitung besucht werden. Das garantiert, dass die hohen Qualitätsrichtlinien des Deutschen Imkerbundes eingehalten werden.

Auf dem Etikett stehen alle wichtigen Infos – so, wie es der Deutsche Imkerbund vorschreibt und kontrolliert. Wo genau der Honig herkommt, könnt ihr unten rechts auf dem Etikett sehen
